MXoN: Lazarett-Bericht

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Nur noch wenige Tage zum Highlight des Jahres mit dem MotoCross of Nations 2019 auf dem TT Circuit Assen. Schon einige Wochen dreht sich fast alles um dieses Rennen. Unglaublich ist, wie viele Top-Fahrer dieses Jahr verletzungsbedingt nicht teilnehmen können. Hier kommt die Übersicht derer, die nominiert gewesen sind, aber nun ausfallen.

Beim Motocross of Nations nicht dabei.

Romain Febvre sollte für das Team Frankreich fahren und hätte mit Gautier Paulin und Tom Vialle sicher Siegchancen gehabt. Vialle wurde aufgrund von Sponsoren-Kollisionen aus dem Team geworfen. Febvre zog sich in Udevalla im August eine Oberschenkelfraktur zu. Jordi Tixier ersetzt ihn.

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Ray Archer

Max Anstie  sollte beim MotoCross of Nations groß angreifen und galt als einer, der Jeffrey Herlings und Glenn Coldenhoff im direkten Duell würde schlagen oder wenigstens angreifen können. In Belgien zog er sich eine Pneumothorax-Verletzung zu und hat sich dann auf Anraten der Ärzte zum Rückzug vom Nations entschieden. Nathan Watson ersetzt ihn im Team Großbritannien.

Ben Watson hat sich Ende August beim Grand Prix von Italien den Radius-Knochen gebrochen. Adam Sterry ersetzt ihn im Team UK.

Tommy Searle sollte eigentlich den Platz von Max Anstie übernehmen, doch zu der Verkündung kam es nie. Er verletzte sich in der Türkei an der Schulter und zog sich schon vom Nations zurück, ehe seine Teilnahme überhaupt verkündet werden konnte. Nathan Watson fährt nun für Team UK.

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Ray Archer

Hunter Lawrence war für Team Australien im Gespräch, riss sich aber beim Traininern das Kreuzbein. Kyle Webster fährt nun für Down Under.

Mitch Evans wurde von Team Australien aufgeboten, litt dann aber wieder unter chronischer Müdigkeit und Kopfschmerzen und zog seinen Start zurück. Evans ist zurück in Australien und versucht gesund und fit zu werden. Regan Duffy ist ins Team Australien gerutscht.

Arnaud Tonus  ist beim Finale der MXGP Weltmeisterschaft in China gestürzt und hat sich die Hand gebrochen. Die Ärzte gaben keine Starterlaubnis. Die Schweiz hat stattdessen Cyril Scheiwiller ins Team berufen.

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Max Nagl stand für das MotoCross of Nations immer in Frage, wenngleich er die Teilnahme auf dem TT Circuit Assen das ganze Jahr über als sein einziges Ziel in diesem Jahr ausgegeben hatte. Im Juni hatte er sich zum wiederholten Male eine erneute Knieverletzung zugezogen, die immer noch nicht verheilt ist. Tom Koch wird ihn im Team Deutschland ersetzen.

Henry Jacobi sollte ebenfalls für Team Deutschland beim Nations antreten, allerdings riss er sich beim Grand Prix von Schweden das Kreuzband – und das sogar ohne zu stürzen. Damit ist Deutschland schwer gebeutelt, was das Nations angeht. Simon Langenfelder hat seine Position übernommen. Jacobi soll nächstes Jahr in der MXGP debütieren, doch seine Vorbereitung im Winter ist damit ins Hintertreffen geraten.

Text: Lewis Phillips | Fotos: Ray Archer | Übersetzung: Toni Börner

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MX Vice Editor || 25